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Brasilianische Kochkunst  
In Brasilien läuft einem das Wasser im Munde zusammen. So sagen alle, die dieses Land, das eine so verschiedenartige und schmackhafte Kochkunst besitzt, besuchen. Hier werden saftige Gerichte, mit einem starken Einfluss der brasilianischen Regionen, der volkstümlichen Kultur, der Geschichte und des Landes angeboten. Die „Feijoada“, das typische Gericht Brasiliens, ist das beste Beispiel dieses Einflusses, und wurde von den Sklaven in der Kolonialzeit eingeführt. Vor Jahrhunderten sammelten die Sklaven alle von den Herrschaften abgelehnten Schweineteile wie Schweinsfuß und –ohr und mischten sie mit Schwarzen Bohnen. Auf diese Weise erschien durch Einfluss der Neger eines der begehrlichsten Gerichte, das wahrscheinlich das bekannteste in ganz Brasilien ist. Für diejenigen, die unsere Kochkunst besser kennenlernen möchten, eine schmackhafte Alternative, die noch besser schmeckt wenn von einer „Caipirinha“ begleitet, das unwiderstehliche brasilianische Nationalgetränk. Durch das Land reisen bedeutet, durch eine Gastronomie zu reisen, die so verschiedenartig ist wie das Land selbst. Wer den Nordosten besucht muss unbedingt „Vatapá“ und „Acarajé“, die von den Bahiana-Frauen oftmals einfach auf den Strassen der Pelourinho-Gegend in Salvador vorbereitet werden, probieren. Außerdem müssen
noch andere Gerichte dieser Gegend erwähnt werden, wie das Trockenfleisch, das die Augen und den Geruchsinn schon vor dem ersten Happen begeistert. Die brasilianischen Gerichte sind mit den natürlichen Gegebenheiten des Landes verbunden. Den Dourado, ein schmackhafter Süßwasserfisch, der viele Touristen in der Zentralregion des Landes begeistert, zu kosten, „Acerola“ und „Açaí“, zwei
exotische tropische Früchte aus dem Norden oder die hervorragenden „Tucupi“ und „Tacacá“ zu genießen sind Programme, die in jede Reiseroute durch Brasilien eingeplant werden müssen. Haben sie Lust, herzukommen? Dann vergessen Sie nicht: wer zum Südosten und zum Süden Brasiliens reist muß unbedingt die Kochkunst der „Mineiros“ und den authentischen „Churrasco Gaúcho“ kennenlernen. Der Bundesstaat Minas Gerais ist ein wahrhafter Genuss, wenn von Gerichten gesprochen wird. Diese sind nicht nur sehr schmackhaft, sondern werden auch in Portionen serviert, die nichts zu wünschen übrig lassen. Vom „Tutu Mineiro“ und „Feijão Tropeiro“ zur Mittagszeit bis zu den leckeren Käsebrötchen zum Lunch, alles kommt zu Tisch in großzügigen Portionen. Minas Gerais ist auch berühmt wegen seinen hausgemachten Süßigkeiten, unter denen „Doce de Leite“ und „Romeo und Julia“, eine Kombination vom berühmten Minaskäse mit Guavenmarmelade, erwähnt werden müssen. Diese Nachtische sind genau so schmackhaft wie die typischen Getränke aus der Gegend: Cachaça (Zuckerrohrschnaps) und Jaboticaba-Likör (aus brasilianischer Schwarzkirsche). Eine weitere unglaubliche Attraktion in Brasilien ist der „Churrasco Gaúcho“. Seine Herkunft wird mit den Jesuiten der Kolonialzeit verbunden. Sie waren es, die die ersten Rinder zu den großen Fazendas im Süden Brasiliens brachten, und auf diese Weise die Viehzucht im Lande begannen. Seitdem wurde der Churrasco zum typischen Gericht der Gaúchos, genau so wie der Chimarrão (ungezuckerter Tee), vormals ein typisches Getränk der Indianer. Die große Varietät Fleischsorten wird zum Genuss aller, die die Pampas und die Gebirge im Bundesstaat Rio Grande do Sul aufsuchen, vorbereitet. Wie man sieht, ist Brasilien nicht nur ein unglaubliches Land mit herrlichen Landschaften. Es fesselt seine Besucher auch über den Magen mit einer abwechslungsreichen und schmackhaften Speisekarte, die intim mit den Wurzeln des Volkes und den natürlichen Aspekten einer jeden Ecke des Landes verbunden ist.
       
Quelle: www.brasilnetwork.tur.br      
 
     
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